Schulaustausch mit Tampere
Hier findet ihr ein Tagebuch unserer Reise, das wir täglich mit Eindrücken erweitern werden.
Zwei Wochen in Frankreich – ein Erasmus+ - Austausch
Meine Winterferien habe ich dank der Unterstützung von Erasmus+ in Frankreich verbracht – genauer gesagt in Étampes, einer Kleinstadt etwa 50 km südlich von Paris.
In dieser Zeit lebte ich bei einer Gastfamilie und ging gemeinsam mit meiner Gastschwester zur Schule.
Das Lycée besuchen rund 2.300 Schüler*innen. Dementsprechend sind die Klassen deutlich größer als bei uns und auch der Schulalltag sowie der Unterricht unterscheiden sich. Es war aber sehr spannend, das französische Schulsystem kennenzulernen.
Auch Sport spielte in meinem Alltag eine große Rolle. Neben dem Schulsport und einer Sport-AG trainierte ich mit meinem Gastvater beim Lauftraining seines Leichtathletik-Clubs. Ein besonderes Highlight war meine Teilnahme am 30. „Foulées Étampoises“, dem traditionellen 10-Kilometer-
Lauf der Stadt Étampes.
Dabei wurde mir wieder einmal bewusst, dass Sport verbindet. Sowohl in meiner Gastfamilie, in der Schule als auch beim Training wurde ich herzlichst aufgenommen.
Neben Schule und Sport blieb auch Zeit, um die Region zu erkunden. Natürlich durfte dabei ein Besuch in Paris nicht fehlen. Passend zum Valentinstag fuhr ich gemeinsam mit meiner Gastfamilie in die „Stadt der Liebe“. Außerdem unternahm ich Ausflüge allein – zum Beispiel nach Orléans – , sowie gemeinsam mit neuen Freunden.
In der zweiten Woche war meine Gastschwester auf Klassenfahrt in Berlin. Doch da mein Französisch von Tag zu Tag besser wurde, stellte dies kein Problem dar.
Jedoch habe ich mich nicht nur sprachlich in diesen zwei Wochen weiterentwickelt. Der Alltag in einer Gastfamilie und das unmittelbare Kennenlernen der französischen Kultur haben meinen Blick verändert. Am Ende kehrte ich mit neuen Freundschaften, vielen prägenden Erfahrungen und Erinnerungen fürs Leben zurück.
Erasmus+ bedeutet weit mehr als ein Schüleraustausch. Es geht um Freundschaften, europäische Begegnungen, neue Perspektiven, persönliche Weiterentwicklung und wertvolle sprachliche Erfahrungen.
Ich kann daher nur jedem empfehlen sich zu trauen - egal wohin und mit wem man möchte. Ein Austausch kann zu einem unvergesslichen Abenteuer werden.
Sanna Schramm, Kurs 11N2
Schule einmal anders
Vom 7. bis 13. September 2025 weilten zehn Schüler und Schülerinnen und zwei Lehrkräfte aus Ljubljana bei uns, um unser Erasmus-Projekt „Sport verbindet“ mit Leben zu erfüllen.
Neben gemeinsamem Training in den Sportarten Eisschnelllauf, Basketball, Leichtathletik, Radsport und Fußball sowie anderen sportlichen Aktivitäten, besuchten wir das Zentrum von Chemnitz, unsere technische Universität und unternahmen eine Exkursion in die Landeshauptstadt Dresden.
Unser selbst angelegtes und gebundenes Tagebuch gibt unvergessliche Einblicke in den Verlauf einer ereignisreichen Woche mit Kunst- und Englischunterricht sowie Kochkurs.
Das Fazit aus der geglückten Zusammenarbeit lautet: Wir können Erasmus und wir können miteinander. Somit steigt die Vorfreude auf unseren Gegenbesuch in Slowenien im September 2026 weiter.
Das Erasmusteam
„Sport verbindet“
Wir freuen uns sehr, dass wir eine von fünf sächsischen Schulen sind, deren Antrag für ein Kurzzeitprojekt bei Erasmus+ im Mai 2025 bewilligt wurde und dass wir mit dieser Summe unseren einwöchigen Gegenbesuch von Schülern der Klassen 7 und 8 in Ljubljana und andere kleinere Auslandsaktivitäten finanzieren können.
Doch zunächst wünschen wir allen Beteiligten erholsame Ferien, denn bereits am 7. September 2025 erwarten wir unseren Besuch aus Slowenien.
Euer Erasmus-Team
DER ANFANG UNSERER INTERNATIONALEN KOOPERATION
Wir freuen uns sehr, dass wir vom 7.-13.9.2025 eine Delegation der Schule Vizmarje Brod aus Ljubljana bei uns begrüßen dürfen und dass wir SchülerInnen aus unseren Klassen 6 und 7 als Gastgeber gewinnen konnten.
In Kürze beginnen wir mit der Vorbereitung unserer Vorstellungsrunde.
So let's get ready.
Das Erasmus-Team